Was ist CBD? Grundlagen verständlich erklärt (Ratgeber 2026)

Inhalt dieses ArtikelsWas ist CBD genau? Definition und HerkunftCBD und THC: der entscheidende UnterschiedWie wirkt CBD im Körper? Das Endocannabinoid-SystemVollspektrum, Breitspektrum oder CBD-Isolat?Wie wird CBD hergestellt? Vom Hanf zum fertigen ÖlAnwendungsformen von CBD im ÜberblickWas sagt die Forschung 2026?Ist CBD in Deutschland legal? Die Rechtslage 2026Häufige Fragen rund um CBDFazit: Wann ist CBD die richtige Wahl?
CBD (Cannabidiol) ist einer der über 100 Wirkstoffe der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) und gilt heute als der am besten erforschte Naturstoff dieser Familie. Anders als sein bekannter Verwandter THC wirkt CBD nicht psychoaktiv. Es macht also nicht "high" und unterliegt in Deutschland keiner Betäubungsmittelkontrolle, solange der THC-Gehalt im Endprodukt unter 0,2 Prozent liegt.
In diesem Ratgeber erfährst du verständlich und ohne Marketing-Versprechen, was CBD genau ist, wie es im Körper wirkt, in welchen Formen du es einnehmen kannst, was die aktuelle Forschung 2026 belegt und wie die Rechtslage in Deutschland aussieht. Alle wichtigen Informationen für deinen sicheren Einstieg, in einem Artikel.
Du erfährst:
  • Was CBD genau ist und woher es stammt
  • Wie sich CBD von THC unterscheidet
  • Wie das Endocannabinoid-System die Wirkung erklärt
  • Welche Anwendungsformen es gibt
  • Was die aktuelle Forschung sagt
  • Wie es um Recht, Sicherheit und Qualität steht
Kurz-Glossar
Die wichtigsten Begriffe auf einen Blick
CBD
Cannabidiol — der wichtigste nicht-berauschende Wirkstoff der Hanfpflanze.
THC
Tetrahydrocannabinol — psychoaktives Cannabinoid, in Nutzhanf nur in Spuren (≤ 0,2 %).
ECS
Endocannabinoid-System — körpereigenes Regulationsnetzwerk, das CBD moduliert.
Cannabinoid
Sammelbegriff für über 100 Wirkstoffe der Hanfpflanze; CBD und THC sind die bekanntesten.
Terpene
Aromastoffe, die zusammen mit CBD den sogenannten Entourage-Effekt erzeugen.

Was ist CBD genau? Definition und Herkunft

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol und gehört zur Gruppe der Phytocannabinoide, also pflanzlicher Cannabinoide. Diese Stoffgruppe wird ausschließlich von der Hanfpflanze produziert. Insgesamt sind heute über 100 verschiedene Cannabinoide identifiziert, von denen CBD und THC die mit Abstand am besten untersuchten sind.
Gewonnen wird CBD aus den Blüten und Blättern speziell gezüchteter Hanfsorten, die als Nutzhanf bezeichnet werden. Nutzhanf hat von Natur aus einen sehr hohen CBD-Anteil und einen sehr niedrigen THC-Gehalt: nach EU-Verordnung 2021/2115 darf zugelassener Nutzhanf seit 2023 maximal 0,3 Prozent THC im Pflanzenmaterial enthalten. In Green Oceans Sortiment kommen ausschließlich Sorten zum Einsatz, die in der EU-Sortenliste für Nutzhanf geführt sind; unsere Endprodukte halten branchenüblich unter 0,2 Prozent THC, um den deutschen BtMG-Vorgaben mit Sicherheitsabstand zu entsprechen.
CBD selbst wurde 1940 erstmals isoliert, seine chemische Struktur 1963 aufgeklärt. Die heute breite Anwendung als Aromaprodukt, Nahrungsergänzung und Kosmetikbestandteil verdankt CBD vor allem dem Umstand, dass es nicht psychoaktiv ist. Eine berauschende Wirkung wie bei THC tritt selbst bei sehr hohen Dosen nicht ein. Die Weltgesundheitsorganisation hat in ihrem Critical Review zu Cannabidiol ausdrücklich bestätigt, dass CBD kein Abhängigkeitspotenzial entwickelt und keine Missbrauchsgefahr birgt.
Zusammengefasst: CBD ist ein natürlicher, nicht-berauschender Pflanzenstoff aus dem Nutzhanf, seit den 1940er Jahren chemisch beschrieben und seit den 2010er Jahren intensiv klinisch erforscht.

CBD und THC: der entscheidende Unterschied

Wer den Begriff CBD zum ersten Mal hört, denkt meist sofort an Cannabis und damit an Rausch. Tatsächlich stammen CBD und THC aus derselben Pflanze, ihre Wirkung im Körper ist aber grundverschieden.
EigenschaftCBDTHC
Berauschende WirkungNeinJa
Bindung an CB1-RezeptorSehr schwachStark
Rechtsstatus DE bei < 0,2 %Frei verkäuflichReguliert (KCanG, BtMG)
Typische AnwendungsformAromaprodukt, Öl, KosmetikMedizinisch (Verschreibung)
Doping-Status (WADA)Erlaubt seit 2018Verboten
Der zentrale Unterschied liegt in der Bindung an den CB1-Rezeptor im Gehirn. THC dockt direkt an diesen Rezeptor an und löst dadurch die psychoaktive Wirkung aus. CBD bindet praktisch nicht an CB1, sondern wirkt indirekt: es moduliert das körpereigene Endocannabinoid-System, ohne den Rezeptor selbst zu aktivieren.
Für dich heißt das: CBD-Produkte aus zertifiziertem Nutzhanf sind frei verkäuflich, machen nicht high, fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz und müssen sich nicht an die Regeln des Konsumcannabisgesetzes halten. THC hingegen ist auch im Jahr 2026 weiterhin ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff für die meisten medizinischen Anwendungen, der Konsum unterliegt strengen Regeln.
Eine ausführliche Gegenüberstellung mit Wirkmechanismus, Anwendungsformen und rechtlichen Details findest du in unserem Detailartikel Unterschied CBD und THC einfach erklärt.

Wie wirkt CBD im Körper? Das Endocannabinoid-System

Um zu verstehen, was CBD im Körper macht, lohnt sich ein Blick auf das Endocannabinoid-System (ECS). Dieses körpereigene Regulationsnetzwerk wurde in den 1990er Jahren entdeckt und gilt heute als eines der wichtigsten Steuerungssysteme des Menschen.
Das ECS besteht aus drei Komponenten:
  1. Rezeptoren (CB1 vor allem im zentralen Nervensystem, CB2 vor allem im Immunsystem)
  2. Endocannabinoide, also körpereigene Botenstoffe wie Anandamid und 2-AG
  3. Enzyme, die diese Botenstoffe abbauen (FAAH und MAGL)
Das ECS reguliert eine ganze Reihe wichtiger Prozesse: Schlaf, Schmerzempfinden, Stimmung, Immunantwort, Appetit, Stressreaktion und sogar die Fortpflanzung. Wenn das System aus der Balance gerät, äußert sich das oft in unspezifischen Beschwerden wie Schlafproblemen, innerer Unruhe oder anhaltenden Verspannungen.
CBD wirkt im ECS auf eine ungewöhnlich sanfte Art: Es bindet kaum direkt an die CB1- und CB2-Rezeptoren, hemmt aber das Enzym FAAH. Dadurch bleibt dein körpereigenes Anandamid länger aktiv. Anandamid wird oft "Glücksmolekül" genannt, weil es an Stimmung, Stressregulation und Schlaftiefe beteiligt ist. Zusätzlich beeinflusst CBD den 5-HT1A-Rezeptor (Serotonin) sowie den TRPV1-Rezeptor (Schmerzwahrnehmung).
Diese indirekte Wirkweise erklärt, warum CBD subjektiv oft als "ausgleichend" beschrieben wird, ohne dass eine berauschende Komponente dazukommt. Die Wirkung tritt typischerweise bei oraler Einnahme nach 30 bis 90 Minuten ein und hält 4 bis 6 Stunden an.
Wenn du tiefer in den biologischen Mechanismus einsteigen willst, ist unser Detailartikel Das Endocannabinoid-System einfach erklärt der passende nächste Schritt.

Vollspektrum, Breitspektrum oder CBD-Isolat?

CBD-Produkte unterscheiden sich nicht nur in Stärke und Form, sondern vor allem im Spektrum der enthaltenen Wirkstoffe. Drei Begriffe begegnen dir dabei am häufigsten:
  • Vollspektrum (Full-Spectrum): Enthält neben CBD alle weiteren natürlichen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze, also weitere Cannabinoide (CBG, CBN, CBC), Terpene, Flavonoide und THC-Spuren unter 0,2 Prozent im Endprodukt.
  • Breitspektrum (Broad-Spectrum): Wie Vollspektrum, aber das THC wird nahezu vollständig herausgefiltert. Erhalten bleibt das Zusammenspiel der übrigen Stoffe.
  • Isolat: Reines, kristallines CBD mit über 99 Prozent Reinheit. Keine Terpene, keine weiteren Cannabinoide, geschmacks- und geruchsneutral.
Hier kommt der Entourage-Effekt ins Spiel: das Zusammenspiel aller pflanzlichen Begleitstoffe lässt CBD im Vollspektrum-Verbund häufig stärker wirken als isoliertes CBD in gleicher Menge. Cannabinoide, Terpene und Flavonoide ergänzen sich gegenseitig, indem sie unterschiedliche Rezeptoren ansprechen und gemeinsam ein harmonischeres Profil ergeben.
Welches Spektrum passt zu dir?
ZielEmpfehlung
Maximale natürliche Wirkung, Entourage-EffektVollspektrum
Wirkung mit Begleitstoffen, aber definitiv ohne THC (z. B. wegen Beruf oder Sport)Breitspektrum
Reines CBD, neutraler Geschmack, exakte DosierungIsolat
In unserem CBD-Sortiment findest du in der Kategorie CBD Öl kaufen Vertreter aller drei Spektren. Eine direkte Gegenüberstellung mit Wirkungsdaten und Eignungsempfehlungen liefert unser Spezialartikel Vollspektrum vs. Isolat: was ist besser?.

Wie wird CBD hergestellt? Vom Hanf zum fertigen Öl

Die Qualität eines CBD-Produkts entscheidet sich nicht erst im Glasfläschchen, sondern bei jedem Schritt von der Pflanze bis zur fertigen Tinktur.
1. Anbau. Hochwertige CBD-Produkte beginnen mit zertifiziertem EU-Nutzhanf, idealerweise aus biologischem Anbau in Europa. Schwermetalle, Pestizide und Mykotoxine im Boden werden direkt von der Pflanze aufgenommen, Boden- und Umweltqualität sind also kein Detail, sondern Grundvoraussetzung.
2. Ernte und Trocknung. Geerntet werden Blüten, Blätter und Triebspitzen, in denen die Trichome mit den höchsten CBD-Konzentrationen sitzen. Schonende Trocknung erhält Cannabinoide und Terpene. Aggressive industrielle Trocknung zerstört das Aromaprofil und reduziert den Wirkstoffgehalt messbar.
3. Extraktion. Hier scheiden sich die Spreu vom Weizen. Die zwei dominierenden Verfahren:
  • CO₂-Extraktion (überkritisch): Lebensmittelrein, lösungsmittelfrei, schonend für Cannabinoide und Terpene. Aufwendig und teuer, aber Branchenstandard für Premium-Produkte.
  • Ethanol-Extraktion: Effizient, kostengünstiger, qualitativ hochwertig, wenn der Restalkohol restlos entfernt wird.
  • Verfahren mit Hexan oder Butan sind in seriösen CBD-Produkten heute praktisch ausgeschlossen.
4. Filtration und Winterisierung. Der Rohextrakt enthält Wachse, Chlorophyll und Pflanzenfette. Diese werden bei niedrigen Temperaturen abgetrennt, bis ein klares, goldgelbes bis bernsteinfarbenes Konzentrat übrigbleibt.
5. Verdünnung mit Trägeröl. Reines CBD-Konzentrat wird mit MCT-Öl (aus Kokos) oder Hanfsamenöl auf die gewünschte Endkonzentration eingestellt: 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %.
6. Laboranalyse. Jede Charge geht in ein unabhängiges Labor: Cannabinoid-Profil, THC-Grenzwert, Pestizide, Schwermetalle, mikrobielle Belastung. Das Analysenzertifikat muss für Käufer zugänglich sein.
Eine Schritt-für-Schritt-Übersicht mit Bildern und Verfahrensvergleich findest du im Detailartikel Wie wird CBD Öl hergestellt?.

Anwendungsformen von CBD im Überblick

CBD lässt sich auf verschiedensten Wegen einnehmen, jede Form hat ein eigenes Wirkprofil.

CBD Öl (Tropfen)

Die häufigste Form. Tropfen werden unter die Zunge gegeben, dort 60 bis 90 Sekunden gehalten und dann geschluckt. Die Wirkung setzt nach 15 bis 45 Minuten ein und hält 4 bis 6 Stunden an. Der große Vorteil: flexibel dosierbar, von 5 mg pro Tropfen bei 5 Prozent bis hin zu 25 mg pro Tropfen bei 25 Prozent Konzentration.

CBD Kapseln

Geschmacks- und geruchsneutral, exakt dosiert, ideal für unterwegs. Wirkungseintritt verzögert (45 bis 90 Minuten), weil die Magenpassage durchlaufen werden muss. Wirkdauer dafür länger.

CBD Blüten und CBD Hash

Werden vaporisiert (160 bis 190 °C) oder als Aromaprodukt verwendet. Sehr schnelle Wirkung über die Lunge, aber rechtlich nur als Aromaprodukt vermarktet. In unserem Sortiment führen wir CBD Blüten ausschließlich für Sammler und Aromaliebhaber, nicht zum Verzehr.

CBD Gummies und CBD Tee

Convenience-Formate. Gummies sind exakt dosiert (typischerweise 10 bis 25 mg pro Stück), schmecken neutral und sind ideal für Einsteiger ohne Hanf-Geschmack. CBD Tee bringt eine sanfte Variante: Hanfblüten werden mit etwas Fett (Milch, Kokosöl) aufgebrüht, da CBD fettlöslich ist.

CBD Kosmetik

Cremes, Salben und Balsame mit CBD wirken ausschließlich lokal an der Hautstelle. Sie greifen in die ECS-Rezeptoren der oberen Hautschichten ein und werden vor allem bei trockener oder gereizter Haut eingesetzt.
Welche Form für dich passt, hängt von deinem Ziel ab: schnelle Wirkung (Vaporisieren, Tropfen sublingual), gleichmäßige Tageswirkung (Kapseln), gezielte lokale Anwendung (Kosmetik) oder Genuss (Gummies, Tee). Für eine vertiefte Anleitung mit Dosierungstabellen siehst du dir unseren Pillar-Artikel CBD Öl richtig anwenden an.

Was sagt die Forschung 2026?

CBD ist eines der am intensivsten untersuchten Phytocannabinoide. Tausende von Studien sind in den letzten zehn Jahren erschienen, von In-vitro-Versuchen bis hin zu randomisierten klinischen Studien. Wir fassen den Stand 2026 in vier Bereichen zusammen, in denen die Datenlage am dichtesten ist.
Schlaf. Übersichtsarbeiten zur Schlafmedizin zeigen: in mehreren Studien führten 25 bis 75 mg CBD pro Tag bei Erwachsenen mit Schlafstörungen zu einer subjektiv besseren Einschlafphase und einer ruhigeren ersten Nachthälfte. Die Datenlage ist nicht eindeutig, deutet aber auf einen relevanten Effekt bei Personen mit stress-bedingtem Schlafproblem hin.
Stress und innere Unruhe. Eine kontrollierte Studie aus 2019 (Shannon et al.) berichtet eine Reduktion subjektiv gemessener Anspannung bei 79 Prozent der Probanden nach vier Wochen täglicher Einnahme. Neuere Replikationen aus 2023 und 2024 bestätigen den Effekt bei Dosierungen ab etwa 25 mg täglich.
Schmerz. Hier ist die Datenlage stark differenziert. CBD-Monopräparate zeigen bei chronischen Nervenschmerzen (Neuropathien) eine moderate Wirkung. Bei muskuloskelettalen Schmerzen ist die Evidenz schwächer und stark dosisabhängig.
Epilepsie. Eine etablierte medizinische Anwendung: Das CBD-Präparat Epidyolex ist seit 2019 in der EU zur Behandlung schwerer kindlicher Epilepsieformen (Dravet- und Lennox-Gastaut-Syndrom) zugelassen. Hier liegt CBD als verschreibungspflichtiges Arzneimittel vor.
Wichtig: All diese Erkenntnisse beziehen sich auf Studienkontexte mit definierten Dosierungen, kontrollierter Produktqualität und ärztlicher Begleitung. CBD ist kein Arzneimittel im klassischen Sinne und ersetzt keine medizinische Behandlung. Vor der Anwendung bei chronischen Beschwerden, in der Schwangerschaft oder bei bestehender Medikation gilt: Arzt oder Apotheker konsultieren.
Eine vollständige Übersicht über CBD-Anwendungsbereiche, Studienlage und Dosierungsempfehlungen findest du in unserem Pillar-Artikel CBD bei Gesundheitsbeschwerden.
Die kurze Antwort: Ja, CBD ist in Deutschland legal, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Die wichtigsten Eckpunkte:
  1. Herkunft: Der Hanf muss aus zertifiziertem EU-Nutzhanf stammen, dessen Sorten in der offiziellen EU-Sortenliste geführt sind. Für die Pflanze gilt seit 2023 ein THC-Grenzwert von 0,3 Prozent (EU-Verordnung 2021/2115).
  2. THC-Grenzwert im Endprodukt: CBD-Endprodukte halten in Deutschland branchenüblich unter 0,2 Prozent THC, um die Anforderungen aus BtMG und Konsumcannabisgesetz (KCanG) sicher einzuhalten. Werte darüber fallen unter das Betäubungsmittelgesetz.
  3. Vermarktung: CBD-Produkte werden in Deutschland nicht als Lebensmittel oder Arzneimittel vermarktet, sondern als Aromaprodukt oder Kosmetik. Diese Einstufung ist regulatorisch wichtig: ohne sie würde die Novel-Food-Verordnung der EU greifen.
  4. Käufer-Mindestalter: 18 Jahre.
Was bedeutet das in der Praxis für dich? Du kannst CBD-Öl, CBD-Blüten und CBD-Kosmetik frei kaufen, frei besitzen, frei nutzen, ohne ein Rezept und ohne Konflikt mit dem Betäubungsmittelgesetz. Die Anforderungen liegen beim Hersteller: Laboranalysen, Sortenwahl, THC-Grenzwert, Aromaprodukt-Kennzeichnung. Bei Green Ocean ist jede Charge unabhängig labor­zertifiziert; die Analysenwerte hinterlegen wir auf der jeweiligen Produkt­seite im Shop.
Wo wird es komplizierter? Bei Lebensmitteln mit CBD-Zusatz gilt die Novel-Food-Einstufung der EU, dort ist die Lage noch nicht abschließend geklärt. Bei medizinischer Anwendung (zugelassene CBD-Präparate für Epilepsie) gilt das Arzneimittelgesetz.
Wenn du tiefer in die rechtlichen Details gehen willst, findest du Quellen, KCanG-Übergänge und die Position des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in unserem Pillar-Artikel CBD in Deutschland: Rechtliches und Sicherheit.

Häufige Fragen rund um CBD

Macht CBD high oder berauschend?

Nein. CBD bindet praktisch nicht an den CB1-Rezeptor im Gehirn, der für die psychoaktive Wirkung von THC verantwortlich ist. Selbst sehr hohe CBD-Dosen führen nicht zu einer Rauschwirkung. Der enthaltene THC-Anteil in seriösen CBD-Endprodukten liegt unter 0,2 Prozent und ist damit zu niedrig, um eine berauschende Wirkung auszulösen.

Ist CBD ein Arzneimittel?

Nein, mit einer Ausnahme. Die in deutschen Shops erhältlichen CBD-Produkte (Öle, Blüten, Kosmetik, Gummies) sind Aromaprodukte oder Kosmetik, keine Arzneimittel. Die einzige Ausnahme ist das verschreibungspflichtige Präparat Epidyolex, das zur Behandlung schwerer kindlicher Epilepsieformen zugelassen ist und in der Apotheke nur auf Rezept erhältlich ist.

Welches CBD-Produkt passt zu mir?

Das hängt von deinem Ziel und deiner Erfahrung ab. Einsteiger starten meist mit einem CBD Öl 10 % im Vollspektrum-Format. Wer eine geschmacksneutrale Form bevorzugt, greift zu Kapseln oder Gummies. Ausführliche Empfehlungen bekommst du in unserem Detailartikel CBD Kapseln oder Tropfen: was passt zu mir?.

Kann ich CBD über längere Zeit einnehmen?

Aktuelle Studienergebnisse und das WHO-Statement von 2017 deuten darauf hin, dass CBD auch bei längerer Einnahme gut verträglich ist und kein Abhängigkeitspotenzial entwickelt. Bei chronischer Anwendung empfehlen wir trotzdem regelmäßige Pausen sowie Rücksprache mit dem Hausarzt, insbesondere bei bestehender Medikation.

Wo bekomme ich qualitativ hochwertiges CBD?

Achte auf vier Punkte: Laborzertifikat für jede Charge, EU-Nutzhanf-Herkunft, CO₂-Extraktion und transparente Angaben zum Spektrum (Vollspektrum, Breitspektrum, Isolat). Bei Green Ocean erfüllen alle Produkte diese Standards. Eine vollständige Checkliste findest du in unserem Artikel CBD Qualitätsmerkmale: worauf achten.

Ist CBD Öl auch für Tiere geeignet?

Ja, in speziell für Tiere formulierten Konzentrationen. Hund und Katze haben ebenfalls ein Endocannabinoid-System, reagieren aber empfindlicher auf hohe CBD-Dosen. Spezielle Tier-Tropfen sind niedriger dosiert (typischerweise 4 bis 8 Prozent) und mit tierfreundlichen Trägerölen versehen. Für die genaue Dosierung siehe CBD für Hunde Dosierung. Vor der Anwendung beim Tier immer den Tierarzt einbeziehen.

Fazit: Wann ist CBD die richtige Wahl?

CBD ist ein gut erforschter, nicht-berauschender Naturstoff aus dem Hanf, der sich seit über zehn Jahren als Aromaprodukt, Kosmetikbestandteil und Nahrungsergänzung etabliert hat. Die wichtigsten Punkte aus diesem Ratgeber:
  • CBD wirkt nicht psychoaktiv und macht nicht high. Die Bindung an den CB1-Rezeptor ist sehr schwach.
  • CBD wirkt indirekt über das Endocannabinoid-System, indem es die körpereigenen Anandamid-Spiegel beeinflusst.
  • In Deutschland legal, sofern aus EU-Nutzhanf (Pflanze ≤ 0,3 % THC), mit unter 0,2 Prozent THC im Endprodukt und als Aromaprodukt vermarktet.
  • Die Forschung 2026 unterstützt eine Wirkung bei Schlaf, Stress und bestimmten Schmerzformen, ist aber noch nicht in allen Bereichen abschließend.
  • Qualität entscheidet: EU-Nutzhanf, CO₂-Extraktion, Laborzertifikat pro Charge, klares Spektrum.
Wenn du den Einstieg erwägst, ist ein Vollspektrum-CBD-Öl mit 10 Prozent die statistisch häufigste Empfehlung. Mit ein paar Tropfen unter der Zunge, langsamer Steigerung und ein bis zwei Wochen Geduld findest du heraus, ob CBD für dich passt.
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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen bitte einen Arzt oder Apotheker.

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