Was ist CBD? Grundlagen verständlich erklärt
Inhalt dieses Artikels
CBD kurz erklärtCBD und THC: Der UnterschiedCBD und das Endocannabinoid-SystemIn welchen Produkten CBD stecktWas die Forschung weißSicherheit und NebenwirkungenRechtslage in DeutschlandWoran du gute Produkte erkennstHäufige Fragen zu CBDFazitWas ist CBD? Dieser Ratgeber erklärt die Grundlagen verständlich und ohne Werbeversprechen: Woher CBD kommt, wie es sich von THC unterscheidet, in welchen Produkten es steckt, was die Forschung weiß und wie die Rechtslage aussieht.
Wichtig vorab: CBD-Produkte aus dem Handel sind keine Arzneimittel. Sie sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten oder Beschwerden zu erkennen, zu heilen, zu lindern oder zu verhüten, und sie ersetzen keine ärztliche Behandlung. Dieser Ratgeber beschreibt ausdrücklich keine Anwendung gegen Beschwerden und gibt keine Dosierungsempfehlungen.
CBD kurz erklärt
CBD steht für Cannabidiol. Es ist einer von über 100 Inhaltsstoffen der Hanfpflanze, die als Cannabinoide bezeichnet werden. Anders als THC (Tetrahydrocannabinol) ist CBD nicht berauschend. CBD wurde 1940 erstmals isoliert, seine chemische Struktur 1963 aufgeklärt.
CBD und THC: Der Unterschied
THC ist der Stoff, der beim Cannabis-Konsum berauscht, und unterliegt in Deutschland dem Konsumcannabisgesetz und dem Medizinal-Cannabisgesetz. CBD berauscht nicht. Produkte aus EU-Nutzhanf, wie wir sie verkaufen, enthalten unter 0,2 % THC. Mehr dazu in Unterschied CBD und THC.
CBD und das Endocannabinoid-System
Im Körper gibt es ein Signalsystem aus Rezeptoren, körpereigenen Botenstoffen und Enzymen, das Endocannabinoid-System. CBD bindet kaum direkt an dessen Rezeptoren, beeinflusst in Laborstudien aber unter anderem den Abbau körpereigener Botenstoffe. Was das für den Menschen bedeutet, ist Gegenstand der Forschung. Mehr in Das Endocannabinoid-System einfach erklärt und Wie wirkt CBD Öl im Körper.
In welchen Produkten CBD steckt
- CBD Öle: CBD-Extrakt in einem Trägeröl. Unsere Sanaleo Boost Öle sind als kosmetische Pflegeöle deklariert.
- CBD Blüten und Hasch: getrocknete Blüten und Harz von Nutzhanf, verkauft als Aromaprodukte, ab 18.
- CBD Kosmetik: Cremes, Gele und Fluids für die Haut. Mehr im Ratgeber CBD Kosmetik.
- Hanftee: getrocknete Blätter und Blüten von Nutzhanf zum Aufgießen.
- CBD Vapes: nikotinfreie Pods und Einwegprodukte zum Verdampfen.
Für Lebensmittel gilt: CBD ist dort ein neuartiges Lebensmittel, das in der EU eine Zulassung braucht. Wie Öle gehandhabt und gelagert werden, erklärt CBD Öl richtig anwenden.
Was die Forschung weiß
Zu CBD gibt es tausende Studien, viele davon aus Labor und Tierversuchen oder mit kleinen Gruppen. In der EU zugelassen ist bisher ein CBD-Arzneimittel: Epidyolex, verschreibungspflichtig, für seltene Epilepsieformen. Für frei verkäufliche CBD-Produkte gibt es keinen Nachweis eines gesundheitlichen Nutzens. Die sachliche Einordnung einzelner Themen steht in CBD bei Gesundheitsbeschwerden.
Sicherheit und Nebenwirkungen
Die WHO hat CBD 2017 als meist gut verträglich und ohne Abhängigkeitspotenzial eingestuft. Studien beschreiben dennoch Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Durchfall und veränderte Leberwerte, vor allem bei hohen Mengen, und Wechselwirkungen mit Medikamenten. Die EFSA sieht bei der Langzeitsicherheit noch offene Fragen. Mehr in CBD Öl Nebenwirkungen.
- Medikamente: CBD wird in der Leber über das Cytochrom-P450-System abgebaut, das auch viele Arzneimittel abbaut. Wechselwirkungen sind beschrieben, etwa mit Blutverdünnern, Antiepileptika und manchen Antidepressiva. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, spricht vorher mit Arzt, Ärztin oder Apotheke. Mehr dazu in CBD und Medikamente.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Es fehlen ausreichende Daten, deshalb nicht anwenden.
- Kinder und Jugendliche: Unsere Produkte sind erst ab 18.
- Straßenverkehr: Müdigkeit ist als unerwünschter Effekt beschrieben. Wer fährt oder Maschinen bedient, sollte das berücksichtigen.
Rechtslage in Deutschland
CBD selbst ist kein Betäubungsmittel. Entscheidend sind die Herkunft aus zertifiziertem EU-Nutzhanf, ein THC-Gehalt unter der gesetzlichen Grenze und die Produktkategorie, in der verkauft wird. Die Einzelheiten stehen in CBD in Deutschland: Rechtliches und Sicherheit.
Woran du gute Produkte erkennst
- Analysezertifikat der Charge mit CBD- und THC-Gehalt
- Herkunft aus EU-Nutzhanf
- Klare Deklaration: Kosmetik, Aromaprodukt oder Tee, mit Angaben des Herstellers
- Keine Heilversprechen: Wer mit Wirkung bei Krankheiten wirbt, verstößt gegen geltendes Recht.
Häufige Fragen zu CBD
Was ist CBD?
CBD (Cannabidiol) ist ein nicht berauschender Inhaltsstoff der Hanfpflanze, einer von über 100 Cannabinoiden.
Macht CBD high?
Nein. CBD ist nicht berauschend. Unsere Produkte enthalten unter 0,2 % THC.
Ist CBD legal?
CBD ist kein Betäubungsmittel. Entscheidend sind Herkunft, THC-Gehalt und Produktkategorie. Details stehen im Ratgeber zur Rechtslage.
Ist CBD ein Arzneimittel?
Frei verkäufliche CBD-Produkte nicht. Zugelassen ist in der EU nur Epidyolex, ein verschreibungspflichtiges Medikament für seltene Epilepsieformen.
Welche Nebenwirkungen sind beschrieben?
In Studien werden unter anderem Müdigkeit, Durchfall, Appetitveränderungen und veränderte Leberwerte beschrieben, vor allem bei hohen Mengen. Dazu kommen mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten. Mehr dazu im Ratgeber CBD Öl Nebenwirkungen.
Fazit
CBD ist ein nicht berauschender Hanf-Inhaltsstoff, zu dem viel geforscht wird. Frei verkäufliche CBD-Produkte sind keine Arzneimittel, es gibt beschriebene Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Wer auf Analysezertifikat, Herkunft und saubere Deklaration achtet, kauft informiert.
Zu Produkten, Spektrum, Konzentration und Handhabung beraten wir dich gern im Laden in Zweibrücken, Fruchtmarktstraße 23, Montag bis Samstag von 11 bis 19 Uhr, oder telefonisch unter +49 1521 5193514. Gesundheitliche Beratung geben wir nicht, dafür sind Arzt, Ärztin und Apotheke da.
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